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Mehltau

Holzasche in einer Wassertonne mit Wasser ansetzen und etwas Übermangan dazu geben (dass das Wasser rosa erscheint). Basilikum zu Gurken oder Zucchini, 1 Teelöffel Hirschhornsalz in ca. 2-3 l Wasser lösen, bei Sonne besprühen (auch gegen Läuse!) bei Stachelbeeren, alle Triebe ab Ende Februar um 5 cm kürzen.

von Lils Brunner Dat:01.02.2009
 

Mischkultur

Seit über 25 Jahren baue ich in Mischkultur an. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht. Die bekannteste Variante ist gelbe Rüben (Möhren) und Zwiebeln. Ich pflanze drei Reihen Zwiebeln und rechts oder links außen eine Reihe Möhren. Das Kraut von den Rüben wird ja buschig und wenn man abwechselnd 1 Reihe Rüben und 1 Reihe Zwiebeln macht, dann werden die Zwiebeln gerne von den Möhren bedeckt und verkommen dann. Man kann auch auf einer Seite Spinat säen, der nach dem abernten von Salat ersetzt wird. Ab und zu 1 Tagetes (Studentenblume) dazwischen pflanzen das hilft gegen Wurzelälchen (Nematoden), welche gerne den Salat befallen. Zwiebeln wehren die Möhrenfliege ab und Möhren die Lauchminiermotte und so ist beiden geholfen.
Nun höre ich aber oft (vorwurfsvoll) dass das nicht hilft. Natürlich ist das bei starkem Befall kein Allheilmittel, aber wenn man es immer so macht dann hilft es schon. Eine gute Gruppe ist auch Kohl/Sellerie/Buschbohnen. Man pflanzt abwechselnd 1 Kohl (weiß oder rot) und 1 Sellerie. Rechts und links aussen Buschbohnen. Die Buschbohnen werden nach der Ernte weggenommen und das Kraut hat Platz. man kann auch noch etwas Salat nachpflanzen.
1 Borretsch und/oder 1 Ysoppflanze am Beetrand wehren Kohlweißlinge ab. Sellerie und Lauch geht auch sehr gut. Man pfanzt den Sellerie auf eine kleine Hügelreihe und den Lauch ins Tal. Durch Regen oder gießen sinkt die Erde vom Selleriehügel nieder (Sellerie will ja nicht tief stehen) und schwemmt zugleich den Lauch an der hiermit länger weiß wird. Salat passt überall dazu und man kann ihn auf jedes freie Plätzchen pflanzen. An Kopf- und/oder Fußende von Stangenbohnen sät man Bohnenkraut, das hält die Läuse fern, ebenso wie Kapuzinerkresse. Wer Tomaten im Freien hat kann vor die Tomaten Kohlrabi oder Wirsing pflanzen.
Manches Gemüse wie z. B. Brokkoli, Rosenkohl, Kürbisse oder Erbsen werden allerdings groß und verdrängen dann gerne ihre Partner weshalb ich sie mittlerweile lieber alleine wachsen lasse. Wem es nicht zuviel wird, kann überall ein paar Ringelblumen, Tagetes oder Borretsch stehen lassen. Das sieht schön aus, ist gut für den Boden (Nematoden) und lockt viele Insekten, Bienen und vor allem Hummeln an.

von Annegret Hottner Dat: 16.03.2006