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Felsenbirnen-Marmelade

Ich hatte ca. 1250 g Früchte, die habe ich erhitzt und kurze Zeit köcheln lassen. Nach dem Abkühlen konnte ich daraus 700 g Mus durchpassieren. Die Felsenbirne enthält jeweils nur 1 Kern, so dass man ihn evt. Auch drinnen lassen könnte, aber die Früchte habe oben den vertrockneten Stielansatz dran und den müsste man dann abschneiden, was doch eine ziemliche “Fieselarbeit” wäre, wie wir hier sagen. Damit ich auf 1 kg komme, habe ich mit 300 ml Rotwein aufgefüllt, dazu den Saft von ½ Zitrone und 1 kg Gelierzucker 1:1. Wie gewohnt 4 Min kochen. Nun habe ich noch 1 Gläschen “Winterpflümli”-Likör dazu gegeben, das ist ein Pflaumenlikör mit Gewürzen, den gibt es in Geschäften, die Likör und Brände offen verkaufen. In gewaschene und heiß ausgespülte Gläser füllen und verschließen. Schmeckt super und ist einfach ganz was Besonderes.

von Annegret Hottner Dat: 18.07.2010

 

Fonduesaucen

Als Grundlage nehme ich sauere Sahne (10 %) und Actimel-Joghurt (der ist nicht so sauer) und Miracel-Whip mit Joghurt. Zuerst richtet man sich je nach gewünschter Menge die Grundlage her z. B. 2 Becher Saure Sahne, 1 -2 Becher Actimel und 4 -5 EL Miracel-Whip. Nun kann man verschiedene Saucen herstellen.

Käse-Knoblauch
in ein Schüsselchen die Grundlagen-Sauce geben, 10 g geriebenen Emmentaler-Käse, 1 Knoblauchzehe fein gehackt, etwas Salz, Chayennepfeffer und 1 Pr. Zucker geben. Alles verrühren. Mit frischem oder eingefrorenem Schnittlauch bestreuen.

Curry-Sauce
Salz, Pfeffer, etwas Zucker und 1 Tl. Curry in die Grundlagen-Sauce rühren.

Sauce Tartar
1 kleingeschnittene Zwiebel, 1 Gewürzgurke, 1 El Kapern, 1 hartgekochtes kleingehacktes Ei, Salz Pfeffer, Zucker mit ein paar Eßlöffeln von der Grundlagensauce mischen.

Champignon-Sauce
1 kl. Glas Champignons fein hacken, etwas Zitronensaft, Salz. Pfeffer, Zucker, 1 Tl. Pilzpulver (das kann man auch selbst herstellen, indem man getrocknete Pilze im Mörser fein zerreibt) ein paar El von der Grundlagensauce

Kräutersauce
In die Grundlagensauce 1 Tl Kräutersenf und 1 El Fines Herbes frisch, eingefroren oder getrocknet geben, mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Nach Belieben etwas Curry dazugeben.

von Annegret Hottner Dat: 20.12.2006

 

Fränkische Blaue Zipfl (saure Bratwürste)

1 kg Zwiebeln fein in Ringe geschnitten, 1 l Wasser, 1/4 l Essig, 2 El. Zucker, Salz nach Geschmack, 1 Tl. weisser Pfeffer gemahlen, 2 Lorbeerblätter, 2 Nelken, 6 Wacholderbeeren, je etwas getrockneten Thymian, Majoran, Rosmarin, Basilikum, 1 Msp. Piment. Die Zwiebeln in etwas Fett dünsten und wenn die Flüssigkeit verdampft ist, den Zucker dazugeben und hellbraun karamelisieren lassen. die Zwiebeln sollen schön braun sein aber nicht verbrannt. Nun mit Essig und Wasser aufgießen, salzen, alle Gewürze dazugeben. Fränkische Bratwürste oder Schweinsbratwürste hinein legen und je nach Dicke ca. 20 Min ziehen lassen. Keinesfalls kochen (!) sonst platzen die Würste. Dazu schmeckt Bauernbrot oder Brezen, Bier oder Fränkischer Weißwein und ganz besonders.

von Annegret Hottner Dat: 25.02.2006

 

 

Französische Orangentarte

siehe bei Rezepte O

 

 

Frischkornbrei / Frischkornmüsli

Zutaten:
2 TL (20 g) Getreide oder Getreidemischung grob geschrotet
( Dinkel, Weizen, Nackthafer, Gerste, Roggen )
3 TL (30 g) Wasser
1 Handvoll frisches Obst der Saison
evtl. Rosinen, Nüsse, Trockenfrüchte
evtl. geschlagene Sahne ( ersatzweise Joghurt ) oder pur

Zubereitung des Frischkornbreis mit Variationsmöglichkeiten

Im rohem Zustand werden Sie das Getreide, hier Weizen, nicht verzehren wollen. So würde es Ihre Verdauungsorgane auch überlasten. Deshalb weicht man das Getreide 6 - 8 Stunden, bzw. über Nacht in Wasser ein.
Erst dadurch entfaltet das Getreide seine volle Kraft. Es bilden sich Enzyme, die zur optimalen Verwertung der Nährstoffe im Organismus nötig sind. Nicht vom Getreide aufgesogenes Wasser sollten Sie nicht achtlos wegschütten, weil darin die wertvollen Nährstoffe enthalten sind.

Getreide vorbereiten:

Getreide grob geschrotet
Wasser dazugeben
6 - 8 Std. stehen lassen
Wasser vom Getreide aufgesogen

Für eine Portion Frischkornbrei ca. 20 g ( 2 Teelöffel ) Getreide oder Getreidemischung ( Dinkel, Weizen, Nackthafer, Gerste, Roggen ) grob schroten.
Ca. 30 g Wasser ( 3 Teelöffel ) dazugeben und evtl. verrühren
Abdecken und über Nacht ( ca. 8 Stunden ) ziehen lassen
Das Getreide hat das Wasser aufgesogen. Es ist nun verzehrfertig und angenehm zu kauen. Bei Nudeln würde man sagen "al dente". Je nachdem wie fein oder grob Sie das Getreide schroten, wird der Frischkornbrei mehr oder weniger breiig. Wir bevorzugen die grobe Variante.

Zutaten: Frisches Obst und Sahne:

Im Glas steht die Sahne bereit, die später geschlagen werden soll - keine Milch!
Garnieren Sie Ihren Frischkornbrei mit frischem Obst Ihrer Wahl. Je nach Saison wechseln die Obstsorten automatisch, sodaß es nie langweilig wird. Die Basis sollte aus geriebenen oder geraspelten Äpfeln bestehen. Der Apfel entfaltet gerieben seine Geschmacksstoffe und lockert das Frischkornmüsli auf. Wie Sie die Früchte kleinschneiden, bleibt Ihrem Geschmack überlassen. Manche mögens feiner, manche gröber.

Man kann auch Nüsse, Rosinen, Vanille, frisch gepreßten Zitronensaft und/oder Trockenfrüchte dazugeben, je nach Geschmack. Entscheidend am Frischkornbrei ist das frisch geschrotete und eingeweichte Getreide sowie die Verwendung frischer Zutaten. Das Obst auf das Getreide schichten und die geschlagene Sahne dazu geben. Gut verrühren und genießen.

Vollwertkost mit FrischkornbreiSo kann ein neuer Tag mit Freude und Elan genußvoll beginnen Frischkornbrei ist nicht nur gesund. Er ist auch für manchen Übergewichtigen die "Fastenkur", ohne hungern und darben zu müssen. Einmal auf den Geschmack gekommen, kann dieser Frischkornbrei zur Leidenschaft werden.

Das schnelle Müsli:

Beim Schroten mit einer Getreidemühle bleibt die Schale hart, weshalb ein sofortiger Verzehr unangenehm ist. Auch sind die geschroteten Körner ohne vorhergehendes Einweichen schwer verdaulich. Mit einem Flocker bzw. einer Flockenquetsche wird die Schale des Kornes heftig gestaucht und ist damit zum sofortigen Verzehr besser vorbereitet.
Auf ein vorhergehendes Einweichen kann man so besser verzichten. Zum sofortigen Verzehr eignet sich am besten Hafer, da er weicher ist als andere Getreidearten wie Roggen, Dinkel oder Weizen.

von TOP-Emma Getreidemühlen Dat: 14.08.2010
www.topemmawelt.de