Mittwoch , 2 Dezember 2020
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Ungeziefer im Garten: Wirksame Mittel gegen Ohrenkneifer, Silberfische & Co.

Während manche tierischen Gartenbewohner gerne gesehene Gäste sind, bereiten andere Tiere Gartenbesitzern Kopfzerbrechen. Die Rede ist hierbei von Ungeziefer, welches je nach Art einen erheblichen Schaden anrichten kann. Ohrenkneifer, Ameisen, Silberfische und Schnecken machen Hobbygärtnern das Leben schwer und können teilweise sogar zur Ungezieferplage im eigenen Haus werden. Doch was hilft gegen Ohrenkneifer und Co. und wie werden Gartenbesitzer die ungebetenen Gäste wieder los, ohne dabei die eigenen Gartenpflanzen und andere Tiere zu gefährden?

Welches Ungeziefer bevölkert heimische Gärten?

Zu den besonders häufig in Gärten vorkommenden Arten von Ungeziefer gehören Ohrenkneifer, Silberfische, Ameisen und Schnecken. Während letztere vor allem für die Gartenpflanzen schädlich sind, dringen die anderen Ungezieferarten durchaus auch in Häuser ein, wenn einer Ausbreitung nicht entgegengewirkt wird. Zur Bekämpfung von Ungeziefer im Garten wie Ohrenkneifer und Ameisen greifen daher viele Gartenbesitzer zu chemischen Mitteln. Diese sind besonders effizient im Kampf gegen Ungeziefer und können eine vorhandene Population vernichten.

Allerdings sollte bei der Wahl des Mittels genau darauf geachtet werden, dass es keine Gefahr für im Garten spielende Kinder und nützliche Gartenbewohner darstellt. Schließlich sollen Singvögel, Igel und Regenwürmer auch weiterhin im eigenen Garten zuhause sein.

Chemische Präparate oder Hausmittel im Kampf gegen Ungeziefer

Wer die Ansiedlung von Ungeziefer im eigenen Garten rechtzeitig entdeckt, der muss nicht gleich zu chemischen Mitteln greifen. Bei einem geringen Befall von Ohrenkneifern, Ameisen oder Silberfischen helfen häufig klassische Hausmittel und die Beseitigung der Lebensgrundlage für diese Tiere. Essensreste locken viele Arten von Ungeziefer an und sollten daher möglichst in einer entlegenen Ecke des Gartens auf dem Kompost oder noch besser in der Biotonne entsorgt werden. Ohrenkneifer lassen sich bei geringem Vorkommen mit Niemöl vertreiben. Sie mögen den intensiven Geruch nicht und suchen sich folglich einen anderen Lebensraum.

Im Kampf gegen Ameisen hat sich Essigessenz bewährt. Sollte sich jedoch bereits eine große Anzahl von Tieren im heimischen Garten niedergelassen haben, helfen meistens nur noch chemische Mittel im Kampf gegen das Ungeziefer. Bei deren Nutzung sind unbedingt die Hinweise auf der Verpackung zu berücksichtigen.

Vorbeugen statt bekämpfen

Damit Ungeziefer vom Garten nicht ins Haus gelangt, ist es wichtig, alle Schlitze und Öffnungen an der Fassade zu schließen. Außerdem sollten Lebensmittel nicht offen aufbewahrt werden, da sie Ungeziefer anziehen können. Verschiedene Präparate lassen sich an Fensteröffnungen und Terrassentüren auslegen und bilden eine schützende Barriere, durch die das Ungeziefer vom Garten nicht in das Haus gelangt. Ebenfalls zu den vorbeugenden Maßnahmen gehört es, natürliche Fressfeinde von Ungeziefer im Garten anzusiedeln. Dazu zählen vor allem Singvögel, für die Brutplätze und Futterstellen eingerichtet werden können. Auch ein Igelunterschlupf ist ein sinnvolles Mittel im Kampf gegen Ungeziefer im Garten.

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