Dienstag , 18 Januar 2022
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EPDM-Folie für das Flachdach: Montage, Vorteile und Wissenswertes

Bei der Konstruktion eines Flachdachs ist Folie ein wichtiger Bestandteil der Bedachung. Während beim Hausbau der Bau des Daches in der Regel einer professionellen Firma überlassen wird, kann ein Flachdach beispielsweise bei Garagen, Gartenhäusern und Geräteschuppen mit etwas handwerklichem Geschick durchaus selbst gebaut werden. Genau hier ist EPDM-Folie eine langlebige, schnell verlegbare und auch optisch ansprechende Lösung.

EPDM-Folie zur Dachabdichtung

Bei der Abdichtung eines Flachdachs ist besondere Sorgfalt während der einzelnen Arbeitsschritte erforderlich, damit keine Nässe in die Konstruktion und unter dem Dach liegende Bereiche eindringen kann. Eindringende Nässe würde hier mittelfristig schwere Schäden an der Bausubstanz anrichten und beispielsweise die Garage oder das Gartenhaus langfristig nicht mehr nutzbar machen. Zum Abdichten des Dachs wird häufig Folie verwendet und eine Form der Dachfolie ist die moderne EPDM-Folie. Sie zeichnet sich durch Langlebigkeit und eine einfache Handhabung aus.

EPDM-Folie in zwei Qualitätsklassen

Bei der erhältlichen Auswahl von EPDM-Folie lassen sich zwei Qualitätsklassen unterschieden: die europäische und die amerikanische Qualität. Hochwertige EPDM-Folie in europäischer Qualität, wie sie auch bei epdmxl.de erhältlich ist, bietet gegenüber der amerikanischen Qualität mehrere Vorteile. Beim Onlinehändler EPDM XL ist diese praktische Folie für Flachdächer übrigens auch als Set mit dem benötigten Kleber und Arbeitsmaterial erhältlich.

Vorteile der europäischen Qualität sind die lange Lebensdauer von mindestens 50 Jahren und die einfachere Verlegbarkeit. Bei europäischer EPDM-Folie sind weder eine Grundierung noch Flashingtape für das Verlegen erforderlich. Außerdem muss diese Folie nur einseitig verleimt werden. Amerikanische EPDM-Folie ist in der Anschaffung zwar günstiger, verursacht beim Verlegen jedoch einen deutlich größeren Aufwand.

EPDM-Folie verlegen: So geht man richtig vor

Für das Verlegen der EPDM-Folie muss das Flachdach zunächst gründlich gesäubert werden. Es sollte zudem trocken sein. Danach wird die EPDM-Folie auf dem Dach ausgelegt. Jetzt erfolgt der passgenaue Zuschnitt, wobei an den Rändern jeweils ein Überschuss von etwa 15 Zentimetern Folie stehen bleiben sollte. Danach gibt man der Folie mindestens eine halbe Stunde Zeit, sich vollständig zu senken. Anschließend klappt man die Hälfte der Folie um und bestreicht die Unterseite mit einem geeigneten Klebematerial. Dann wird die Folie wieder auf das Dach geklappt und in Position gezogen und kann jetzt mit einer Andruckrolle sorgfältig glattgestrichen werden.

Im nächsten Schritt klappt man die noch unbefestigte Hälfte der Folie um, trägt das Klebematerial auf und streicht auch diesen Teil der Folie mit einer Andruckrolle auf dem Dach fest. Im nächsten Arbeitsschritt werden die Kanten der Folie am Dach befestigt. Hierzu sollte man einen speziellen EPDM-Kontaktleim verwenden, welcher zum Versiegeln der Kanten geeignet ist. Auf diese Weise erfolgt eine professionelle Abdichtung des Flachdachs von Garagen, Gartenhäusern, Geräteschuppen, Kinderspielhäusern oder anderen Konstruktionen, welche für mehrere Jahrzehnte zuverlässigen Schutz vor eindringender Nässe bietet.

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