Dienstag , 5 März 2024
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7 Tipps, um mögliche Brandursachen im Haushalt zu bekämpfen

Das eigene Zuhause ist der Inbegriff für Sicherheit und Geborgenheit. Dennoch kennt vermutlich jeder den Ausspruch, dass sich die meisten Unfälle im Haushalt ereignen. Und tatsächlich: in den eigenen vier Wänden kann so allerhand passieren. Allein in Deutschland kommt es jedes Jahr beispielsweise zu rund 200.000 Haus- und Wohnungsbränden. Diese sind vielfach auf menschliches (Fehl)verhalten zurückzuführen. Mit den nachstehenden Tipps können Sie einige potenzielle Ursachen ausschließen und so Ihr Zuhause ein Stück weit sicherer machen.

Typische Brandursachen in privaten Haushalten

Neben einer Dunkelziffer unbekannter Brandursachen sind besonders häufig Probleme mit den elektrischen Leitungen oder elektronischen Geräten festzustellen. Überlastete Steckdosen, defekte Kabel oder nicht fachgerecht installierte Elektrogeräte können zu Kurzschlüssen führen und Brände verursachen. Ebenso können unbeaufsichtigte Kerzen oder nicht richtig ausgedrückte Zigaretten entsprechende Folgen haben. Kochunfälle, wie plötzlich in Flammen stehende Herdplatten, aber auch generell Überhitzungen, Blitzeinschläge sowie Brandstiftung können dazu führen, dass Wohnungen oder ganze Häuser in Sekundenschnelle in Flammen stehen.

Eine der häufigsten Brandursachen: Elektrische Geräte und Kabel

Elektrische Geräte sind aus dem modernen Alltag nicht mehr wegzudenken, aber sie können auch eine bedeutende Brandursache darstellen. Überhitzte Geräte, beschädigte Kabel oder minderwertige Steckdosen können leicht zu Bränden führen. Um dieses Risiko zu minimieren, sollten elektrische Geräte regelmäßig auf Beschädigungen überprüft werden. Beim Kauf von Steckerleisten & Co. gilt es auf Siegel wie das CE-, VdS- oder GS-Zeichen zu achten. Entsprechende Steckdosenleisten finden Sie u.a. online bei FixPart. Verlängerungskabel mehrfach hintereinander zu stecken sollte unbedingt vermieden werden.

Rauchmelder installieren

Nicht ohne Grund sind Rauchmelder in Wohnungen Pflicht. Kommt es zu vermehrter Rauchbildung, schlagen die schrillen Geräte Alarm, auch bevor ein Feuer ausgebrochen ist. Im Idealfall bleibt somit genügend Zeit, um die Feuerwehr zu benachrichtigen und das Gebäude sicher zu verlassen. So müssen etwa Schlafzimmer, Flure und Kinderzimmer mit einem Rauchmelder ausgestattet sein. Als zusätzlicher Tipp können neben Rauch- auch CO-Melder angebracht werden. Diese schlagen Alarm, sobald sie Kohlenmonoxid registrieren, was für Menschen nicht wahrnehmbar ist, aber bereits nach wenigen Atemzügen zur Bewusstlosigkeit führen kann.

Prävention in der Küche

Die Küche ist ein Ort, an dem Brände häufig entstehen. Lassen Sie daher niemals Essen unbeaufsichtigt auf dem Herd und reinigen Sie regelmäßig Fettablagerungen, die leicht Feuer fangen können. Halten Sie zudem brennbare Gegenstände wie Geschirrtücher oder Kochhandschuhe von heißen Oberflächen fern.

Blitzschutz am Haus installieren

Verpflichtend sind Blitzableiter & Co. zwar nicht, dennoch sollte über eine Installation nachgedacht werden. Egal, ob Eigenheim oder Mietshaus, Blitzeinschläge werden so konsequent in die Erde umgeleitet, wodurch verhindert wird, dass sich elektrische Geräte im Haus überhitzen oder Kabelbrände entstehen.

Feuerlöscher griffbereit haben

Sinnvoll ist auch die Anschaffung eines Feuerlöschers. Während diese in größeren Mietshäusern meist im Treppenhaus oder Flur vorhanden sind, sind Einfamilienhäuser oder Häuser mit nur wenigen Mietparteien oftmals nicht mit dieser Sicherheitsvorkehrung ausgestattet. Im Ernstfall können Feuerlöscher nicht nur Leben retten, sie erweisen sich auch als praktisch, um kleine Brandherde selbst zu beseitigen. In eintägigen Seminaren kann man mehr über die Funktion und möglichen Anwendungsbereiche eines Feuerlöschers lernen und praktischerweise selbst Hand anlegen, um für den Ernstfall gewappnet zu sein.

Farben, Lösungsmittel & Co. sicher aufbewahren

Überbleibsel von handwerklichen Arbeiten werden nicht selten in Garagen, Gartenschuppen, Kellern oder auf dem Dachboden aufbewahrt. Bereits ein kleiner Funke genügt, um diese zu entzünden. Schlimmer noch: Die so entstehenden Flammen könnten auf eingelagerte Kleidung, Dokumente und weiteres Hab und Gut überschlagen. Daher sollten derartige Brandbeschleuniger immer separat gelagert oder direkt fachgerecht entsorgt werden.

Herdalarm

Dieser intelligente Alarm reagiert auf Rauch und steigende Temperaturen in der unmittelbaren Umgebung des Herdes und warnt somit frühzeitig vor vergessenen Herdplatten. Über Sensoren wird ein schriller Alarmton ausgegeben, bevor weiteres Unheil entsteht. Einige Modelle bieten zudem die Möglichkeit, den Herd auszuschalten, was besonders hilfreich ist, wenn niemand zu Hause ist.

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