Dienstag , 28 Juni 2022
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Geld leihen für den neuen Garten: Das gilt es zu beachten

Der Sommer ist da und es beginnt für viele Eigenheimbesitzer die mit Abstand schönste Jahreszeit – oder die Anstrengendste. Das ist der Fall, wenn das heimische Grün noch nicht im gewünschten Zustand ist. Dann stehen schweißtreibende Arbeiten an, wie einen neuen Rasen verlegen, vielleicht einen eigenen Pool errichten oder das Gartenhaus aufbauen. Neben Muskelkraft erfordert das auch eine gefüllte Haushaltskasse. Wer dabei über eine Finanzierung nachdenkt, sollte ein paar wichtige Dinge beachten.

Den Sommer verbringen viele Gartenbesitzer am liebsten auf dem Liegestuhl oder am heimischen Grill. Was neidischen Blicken von Gästen oder Spaziergängern oft verborgen bleibt, ist die Menge an Arbeit, die sich hinter dem perfekten Gartenglück verbirgt. Natürlich gibt es einen solchen Traumgarten nicht geschenkt. Im Gegenteil: Oft muss man gerade finanziell einen großen Aufwand dafür betreiben. Bei größeren Arbeiten oder gar Umbaumaßnahmen im Freien müssen meist auch Profis aus dem Landschafts- und Gartenbau ans Werk. Das kann schnell einige Tausend Euro kosten und sollte daher gut vorbereitet und geplant sein.

Gartenplanung ist das A und O

Zunächst ist es bei der Neugestaltung des eigenen Gartens wichtig, genau zu wissen, was alles erledigt werden soll. So lassen sich durch Synergieeffekte einige Kosten optimieren. Wer beispielsweise den Bagger für den Hausbau auch für den Garten nutzt, muss ihn kein zweites Mal anrücken lassen. Auch ein Preisvergleich beim Pflanzen- und Zubehörkauf spart bares Geld. Ein weiterer Punkt ist die korrekte Planung der Arbeiten, die man selbst übernehmen kann und für was Profis ans Werk gehen müssen. Grünschnitt, planieren, pflanzen oder Rasen säen lassen sich selbst erledigen. Immer wenn es um Statik und Elektrik geht, sollten in jedem Fall Profis zum Einsatz kommen.

Fehler in diesem Bereich entpuppen sich im Nachhinein als sehr teuer und sind mitunter auch gefährlich. Natürlich sind für den neuen Gartentraum auch geordnete Finanzen und eine solide Kostenkalkulation essenziell. Wer im Zuge dessen feststellt, dass Ersparnisse und Einkommen nicht ausreichen, kann Finanzierungsoptionen prüfen. Hierfür kommt beispielweise ein zinsgünstiger Online Kredit in Frage. Mit einem Kredit Vergleich im Internet können Suchende die Angebote verschiedener Anbieter sondieren. Das ist auf jeden Fall günstiger, als das Girokonto in die roten Zahlen rutschen zu lassen. Die anfallenden Dispozinsen sind mitunter doppelt so hoch, im Vergleich zu den Zinsen eines Online Kredits.

Möglich ist es, bei den meisten Banken Summen zwischen 1.000 und 5.000 Euro zu leihen. Dieser Kredit zur freien Verwendung ist an keinen festen Verwendungszweck gebunden, somit können Gartenbesitzer das Geld frei für die unterschiedlichen Arbeiten verwenden. Im Vergleich zu einem Autokredit, der an den Zweck der Finanzierung eines neuen Fahrzeugs gebunden ist, können sie das über einen solchen Kredit geliehene Geld vielseitig nutzen. Zum Beispiel bezahlen Gartenbesitzer dann den neuen Pool mit dem geliehenen Geld und können den Rest der Summe für Mobiliar oder neue Pflanzen verwenden.

Finanzierungstipp bei einem Neubau

Für Häuslebauer, die einen Neubau finanzieren, ist ein zusätzlicher Online Kredit nicht zu empfehlen. Sie sollten die benötigte Summe für den Garten in ihre Baufinanzierung integrieren. Das ist aus steuerlicher Sicht sinnvoll und spart zusätzlich Zinskosten. Als Richtwert kann man von 12 bis 18 Prozent der Bausumme als Kosten für den Garten ausgehen. Bei einem Haus, das 300.000 Euro für den Bau kostet, sind das beispielweise 36.000 bis 54.000 Euro für den neuen Garten.

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