Montag , 15 Juli 2024
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Terrassenüberdachung aus Aluminium: Ein Material mit vielen Möglichkeiten

Projekte im Außenbereich müssen immer mit Blick auf die Wetterbeständigkeit geplant werden. Drei Materialien haben sich für die Verwendung am Haus und im Garten besonders bewährt. Kunststoff wird gern für Gartenmöbel oder als Sichtschutz genutzt. Alles im Garten, was keine große Tragfähigkeit aufweisen muss, kann aus Kunststoff gefertigt werden.

Anders sieht es bei Überdachungen oder Lauben aus, die eine robuste Stabilität zeigen müssen. Hier haben sich Holz und Aluminium zu den beliebtesten Baustoffen entwickelt. Besonders Aluminium wird immer häufiger verbaut. Die Gründe für eine Terrassenüberdachung Alu liegen auf der Hand. Aluminium rostet nicht und ist pflegeleicht. Optisch hat das ursprünglich wenig ansehnliche Metall große Fortschritte gemacht. Verschiedene Oberflächenveredelungen sorgen für ein ästhetisch ansprechendes Baumaterial, das sich vielen Stilen anpasst.

Terrassenüberdachung planen

Eine Terrassenüberdachung kann als Ergänzung zu einer bereits fertigen Terrasse geplant werden. Die Sitzecke am Haus kann mit einer Überdachung versehen werden, die an der Hauswand befestigt wird. Hinzukommen können Seitenteile. Eine geschlossene Fläche in die vorherrschende Wetterrichtung, zwei Seiten für mehr Privatsphäre oder eine umlaufende Fensterfront, die die Terrasse zum Wintergarten macht. Bei einer Überdachung aus Aluminium sind nur die Konstruktion aus Metall.

Dach oder Seitenwände können aus Glas oder Kunststoff sein, die mit zusätzlichem Sonnenschutz ausgestattet werden können. Eine Terrasse inklusive einer Überdachung aus Aluminium kann auch freistehend als Sitzecke im Garten geplant werden. Die Aluminiumkonstruktion hat die notwendige Tragfähigkeit, um einen gemütlichen Rückzugsort zu gestalten. Die Optionen für Dachauswahl und Seitenwände sind identisch mit einer Überdachung, die an der eine Hauswand gebaut wird.

Fast immer genehmigungsfrei

Terrassenüberdachungen dürfen in vielen Regionen ohne eine Baugenehmigung errichtet werden. In Hamburg oder Niedersachsen muss erst ab einer Größe von dreißig Quadratmetern ein Antrag gestellt werden. Im Kleingartenverein gelten andere Regelungen. Wer hier zusätzlich zu einer Laube eine Terrasse mit einer Überdachung bauen möchte, sollte sich an den Vorsitz wenden. Es ist jedoch auch für ein Bauprojekt im eigenen Garten immer besser, bei der zuständigen Baubehörde nachzufragen, was erlaubt ist und was nicht. Der Aufwand ist geringer als im Nachhinein die Überdachung wieder abzubauen.

Gestaltung der Terrassenüberdachung

Der wichtigste Schritt vor dem Bestellen ist das Messen. Breite und Tiefe sind die wichtigsten Maße. Anbieter haben immer Standardmaße im Sortiment. Wer eine passgenau Terrassenüberdachung sucht, hat die Möglichkeit, die Unterkonstruktion individuell anfertigen zu lassen. Weiterhin ausgewählt werden müssen die Befestigungsart am Boden, die Farbe der Unterkonstruktion und falls gewünscht eine integrierte Beleuchtung.

Bei der Befestigung ist zu beachten, dass die Konstruktion auch bei Sturm ausreichend sicher steht und fest mit dem Untergrund verbunden ist. Die Terrassenüberdachung wird wie gewünscht geliefert und kann in Eigenleistung aufgebaut werden. Empfehlenswert ist es, der Aufbau mindestens zu zweit durchzuführen. Für die Montage ist haushaltsübliches Werkzeug ausreichend.

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