Donnerstag , 27 Februar 2020
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Arbeitskleidung für die Baustelle: Wer selber bauen will, braucht passende Kleidung

Selber bauen liegt im Trend. Immer mehr Menschen wollen von einfachen Sanierungen bis hin zu großen Bauprojekten die Dinge selbst in die Hand nehmen. Wer dabei nicht über das nötige Equipment wie etwa sicherer Arbeitskleidung verfügt, setzt sich unnötigen Gefahren aus.

Wo findet man hochwertige Arbeitskleidung?

Professionelle und qualitativ hochwertige Baukleidung findet man nicht in einem regulären Bekleidungsgeschäft. Viel mehr muss ein Fachgeschäft aufgesucht werden, welches sich konkret auf Arbeitskleidung spezialisiert hat. Gute Arbeitskleidung kostet ein wenig mehr als Billigtextilien, dafür nutzt sie sich aber auch deutlich weniger schnell ab. Das Investment ist gut gewählt. Manche Stücke vom Profi-Hersteller gelten gar als nahezu unverwüstlich. Geeignete Arbeitskleidung für die Baustelle muss aus festen Textilien bestehen, die auch von einem spitzen Schraubenschlüssel nicht allzu leicht perforiert werden können. Spezielle Arbeitskleidung ist darüber hinaus wasser- und/oder feuerfest.

Hier muss man sich fragen, zu welchen Witterungsbedingungen man größtenteils arbeiten wird und welche Tätigkeiten hauptsächlich ausgeführt werden sollen. Sobald mit einem Schweißgerät hantiert wird oder andere Werkzeuge benutzt werden, die einen Funkenschlag wahrscheinlich machen, sollte die Arbeitskleidung auf jeden Fall feuerfest sein. Wasserfeste Kleidung empfiehlt sich, wenn primär draußen oder mit Wasser gearbeitet wird – etwa bei der Einrichtung sanitärer Anlagen.

Gute Arbeitskleidung garantiert Sicherheit auf der Baustelle

Arbeitskleidung schützt aber nicht nur durch die spezielle Beschaffenheit der Textilien. Kleidung, die auf Baustellen getragen werden soll, muss auch speziellen Standards hinsichtlich der Sichtbarkeit genügen. So werden bei Arbeitskleidung für die Baustelle häufig Signalfarben und Reflektoren verwendet. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn mehrere Menschen auf einer Baustelle zusammenarbeiten und dabei schweres Gerät bedienen. Ein unvorsichtiger Schwenk mit einem kleinen Bagger kann schwere Verletzungen nach sich ziehen, wenn die Beteiligten auf einer Baustelle schlecht zu erkennen sind.

Leider setzen insbesondere Hobby-Heimwerker nach wie vor zu selten auf professionelle Arbeitskleidung und verlassen sich lieber auf ihre reguläre Outdoor-Bekleidung. Das kann eine Weile gut gehen, läuft aber immer Gefahr, wirklich gefährlich zu werden.

Ein einfaches Beispiel illustriert das: Zwar kann auch Profi-Arbeitskleidung Schaden nehmen und reißen – die Fasern wurden in dieser Hinsicht jedoch weitestgehend optimiert. Normale Jacken und Pullover sind zu lose genäht, ein kleiner Fehler kann hier gleich das gesamte Textil samt Träger in Mitleidenschaft ziehen. Profi-Arbeitskleidung hält deutlich größeren Belastungen stand und reißt (wenn überhaupt) nur partiell. Selbst bei einem kleinen Arbeitsunfall kann man die Kleidung meist noch problemlos tragen. Ausgetauscht werden sollte die Arbeitskleidung freilich, wenn sie aufgrund einer Beschädigung beispielsweise Körperstellen komplett freilegt. Dann nützen auch Profi-Textilien wenig.

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