Sonntag , 29 März 2020
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Skandinavischer Garten: Praktische Tipps zur Realisierung

Der Skandinavien-Trend kennt auch im Jahr 2020 kaum Grenzen: Nicht nur in den Wohnungen wird sich mittlerweile fleißig im nordischen Stil eingerichtet, auch im Garten soll es jetzt gemütlich werden. Dieser Artikel zeigt, was einen skandinavischen Garten ausmacht und was man braucht, wenn man sich einen solchen zulegen möchte.

Was ist ein skandinavischer Garten?

Einen skandinavischen Garten realisiert man, indem man die Prinzipien der skandinavischen Inneneinrichtung auf ein Außengelände überträgt. Das wichtigste Prinzip ist hierbei die Einfachheit: Minimalismus sollte im Garten überwiegen. Bloß nicht zu viele Anlagen und bitte kein wucherndes Grünzeug. Ausschlaggebend sind natürlich auch die verwendeten Materialien und Farben. Aus der skandinavischen Innenarchitektur kennt man bereits die schönen und robusten Möbel aus Holz. Auch im Garten kann man hervorragend Stühle, Bänke und Lampen aus Holz einsetzen – so wird der Garten dann richtig schön skandinavisch.

Wichtig ist aber immer das gesamte Look and Feel: Der skandinavische Garten darf an keiner Stelle „überladen“ wirken. Das Zauberwort lautet: Freiraum! Wer einen authentischen skandinavischen Garten möchte, sollte möglichst viel Rasen frei lassen und ihn nicht mit Beeten überziehen. Hecken und Ranken können den Garten umgeben, sollten aber möglichst gleichmäßig wachsen und auch von derselben Sorte sein. Profis sorgen dafür, dass der Rasen keinerlei Unregelmäßigkeiten aufweist. Sie zupfen Unkraut und pflegen den Rasen so, dass er gleichmäßig grün wächst und immer auf einer einheitlichen Höhe bleibt.

Auf die Details achten!

Ein Garten mit viel Freiraum und Möbeln aus Holz macht aber noch keinen skandinavischen Garten aus. So richtig nordisch wird es erst durch die Details: Die skandinavischen Länder sind bekannt für ihre zahlreichen Design-Innovationen bei Gegenständen des täglichen Lebens. Tassen, Untertassen, Gläser, Kerzenhalter, Lampen, Untersetzer – all diese Dinge lassen sich in einer formschönen, minimalistischen und ausgefallenen skandinavischen Design-Variante finden. Sie ergänzen den ruhigen und im positiven Sinne leeren Garten perfekt.

Wer es richtig skandinavisch will, tut am Ende das, was die Skandinavier an ihrem minimalistischen Stil am meisten mögen: Sie nutzen den Platz für sich selbst.

Auf dem schönen freien Rasen lässt sich in der Mitte – nicht am Rand! – ein Tisch platzieren, der sparsam gedeckt ist und allein deshalb schon eine unverkennbare Ruhe ausstrahlt. Skandinavisch Leben bedeutet, sich nicht von äußeren Einflüssen ablenken zu lassen, zur Ruhe zu kommen und sich auf sich selbst zu besinnen. Das gelingt nur, wenn die Philosophie auch konsequent umgesetzt wird. Die Erfahrung des Raumes wird dann zu einer gänzlich anderen. Es mag uns Westeuropäer ungewohnt vorkommen, aber weniger ist manchmal mehr. Ob das ein individueller Zugewinn an Lebensqualität sein kann, weiß man erst, wenn man es ausprobiert hat.

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