Dienstag , 28 Juni 2022
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Badefässer: Wellnessparadies im heimischen Garten

Badefässer stammen ursprünglich aus Skandinavien. Sie sollen die langen Winterabende verkürzen und sind ein echter Blickfang in einem natürlichen Garten.

Das richtige Material für das Badefass

Traditionell bestehen Badefässer aus Holz. Doch diese Fässer sind nicht besonders langlebig und benötigen viel Pflege. Das Gegenteil zum reinen Holzfass sind Badefässer aus Kunststoff. Allerdings geht bei ihnen das natürliche Aussehen verloren.  Die beliebteste Variante ist daher das Badefass aus Kunststoff mit einer Holzverkleidung. Diese Fässer halten bei guter Pflege problemlos 35 Jahre und sehen in einem grünen Garten einfach nur toll aus. Noch besser eignet sich Glasfaser als Material für das Fass. Ein Badefass aus mit Glasfaser verstärktem Kunststoff, kurz GFK genannt, ist stabil, rostet nicht und ist nicht anfällig für Korrosion. Letzteres kann vor allem bei hartem Wasser zum Problem werden. Gleichzeitig dient Glasfaser als Isolation, sodass das Wasser länger warm bleibt.

Was man vor dem Kauf bedenken sollte

Bevor man irgendein Badefass kauft, sollte man sich einige Fragen stellen. Die Antworten entscheiden darüber, welches Modell man wählen sollte.

  • Wie viele Personen sollen gleichzeitig baden können?

Badefässer gibt es in verschiedenen Größen. Kleine Modelle sind kostengünstiger, dafür haben natürlich auch weniger Personen darin Platz. Große Badefässer kosten jedoch auch mehr im Unterhalt, weil sie mehr Wasser fassen und mehr Holz zum Beheizen benötigen. Auch den zur Verfügung stehenden Platz sollte man bedenken. Dabei darf man den Ofen nicht vergessen, sofern er nicht ins Badefass integriert ist. Badefässer mit integriertem Ofen sind besonders platzsparend, bieten in ihrem Inneren aber weniger Raum.

  • Wo soll das Badefass stehen?

Findet das Badefass seinen Platz nicht auf der bereits befestigten Terrasse, sondern soll an einem anderen Ort im Garten stehen, muss dieser möglicherweise vorbereitet werden. Der Untergrund muss eben und fest sein, ansonsten sackt das Fass später ein. Um das Fass herum sollte sich ausreichend befestigter Boden befinden, damit auch Treppe, eventuell geplante Beleuchtung und der Ofen, sofern er außerhalb des Fasses steht, ausreichend Platz haben.

Möchte man das Fass auch als Pool zum Erfrischen benutzen, sollte der gewählte Ort schattig sein oder mit einem Dach ausgestattet werden. Das bietet sich auch an, wenn man das Badefass bei Regen benutzen möchte. Das Badefass benötigt keinen Stromanschluss, der Gartenschlauch sollte allerdings lang genug sein, um es problemlos zu erreichen. Muss das Wasser gewechselt werden, sollte man außerdem darauf achten, dass es nicht einfach in den Nachbargarten fließt.

  • Natürlichkeit oder zusätzlicher Luxus?

Sind Extras wie Filteranlagen oder Massagedüsen geplant, braucht das Badefass einen Stromanschluss. In diesem Fall sollte dieser ebenfalls bereits gelegt sein, bevor man das Fass aufstellt. Bei holzbetriebenen Badefässern gelten Sicherheitsbestimmungen. Um den Schornstein ist ein Mindestabstand von einem Meter zu Gegenständen einzuhalten. Innerhalb von drei Metern dürfen sich keine Bauten oder brennbare Stoffe wie Bäume befinden.

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