Dienstag , 5 März 2024
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Brennholz für den Sommer: Was gibt es zu beachten?

Der Winter zieht langsam von dannen und macht dem langersehnten Frühling Platz. Vögel werden bald endlich wieder ihre Lieder anstimmen und die ersten Krokusse aus der Erde sprießen. Zeit, die Gartenmöbel zu säubern und den Brennholzvorrat zu prüfen! Denn was in der kalten Jahreszeit für die nötige Gemütlichkeit am Kamin oder Kachelofen gesorgt hat, hat in der zweiten Hälfte des Jahres noch lange nicht ausgedient. Kammergetrocknetes Brennholz leistet vielmehr auch im Sommer gute Dienste.

Schließlich halten die längeren Tage einiges an Plänen bereit. Unter anderem will die Feuerschale beheizt oder ein schönes Lagerfeuer mit den Kindern gemacht werden. Die Einladung für die Nachbarn lässt auch schon eine Weile auf sich warten, und so steht das Brennholz für den Grill bereits in Warteposition. Ofenfertiges Scheitholz, das am Ende eines frostigen Winters übrig ist, braucht also kein trauriges Dasein zu fristen. Besonders Brennholz, das über einen sehr geringen Feuchtigkeitsgehalt verfügt, ist für holzbefeuerte Öfen und Grills wie geschaffen.

Eine Empfehlung wert: Kammergetrocknetes Feuerholz

Um es dem Grillfreund so einfach wie möglich zu machen, ist gut getrocknetes Brennholz gefragt. Andernfalls kann schon der Versuch, den Grill anzuzünden, die gute Laune trüben. Wer erst mal eine Unmenge an Holzwolle verbraten muss, um ein schönes Feuer zustande zu bringen, hat unter Umständen keine Lust mehr, auch noch das Grillgut zu beaufsichtigen. Unter anderem deshalb ist kammergetrocknetes Feuerholz eine gute Idee. Es enthält höchstens noch 18% Feuchtigkeit und lässt sich somit ganz einfach entflammen. Noch schneller geht es, wenn dabei zwischen Hartholz und Weichholz unterschieden wird.

Weichholz zum Anzünden, Hartholz zum Grillen

Wer zwei verschiedene Holzarten zur Hand hat, ist ganz klar im Vorteil. Das gilt für alle Arten von Feuer, sowohl für jenes in Kamin und Kachelofen als auch für das in Feuerschale und Grill. Weichholz nämlich bringt eine geringere Dichte mit als Hartholz und lässt sich somit noch leichter entzünden. Das gilt ganz besonders für kammergetrocknetes Feuerholz mit einem Wassergehalt von maximal 18%. Hartholz hingegen ist zwar weniger leicht entflammbar, brennt dafür aber deutlich länger.

Deshalb sollte die unterste Schicht eines Brennholzstapels idealerweise aus Weichholz bestehen, das mit etwas Anzündmaterial zum Brennen gebracht wird. Darüber lassen sich ein paar ofenfertige Hartholzscheite legen, die nach einer Weile Feuer fangen und sodann langsam vor sich hin brennen.

Diese besten Brennhölzer für den Grill

Grundsätzlich sei gesagt, dass nur Holz verbrannt werden darf, das sich auch als Brennholz eignet. Behandeltes Bauholz oder gesammelte Äste und Zweige aus dem Garten, die noch viel Feuchtigkeit enthalten, sind ungeeignet. Beim Verbrennen können sonst Schadstoffe und eine Menge Feinstaub in die Luft gelangen, die die Gesundheit gefährden. Deshalb hat der Gesetzgeber eine Höchstgrenze von 25% Feuchtigkeit im Kaminholz beschlossen.

Mit kammergetrocknetem Scheitholz ist der Verbraucher daher auf der sicheren Seite und tut auch noch das Beste für seinen Geldbeutel. Ofenfertiges Feuerholz verbrennt vollständig und hinterlässt wenig Rückstände in Holzofen und Grill. Das erspart eine Menge Arbeit und schont Umwelt wie Finanzen. Zum Grillen eignen sich vor allem Hölzer wie Buche, Eiche, Esche, Birke und Erle, die in handliche Scheite von etwa 25 cm gespalten wurden. Einmal angezündet liefern sie ein stabiles Flammenbild und dem Grillgut ein zartes Raucharoma.

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