Sonntag , 5 Februar 2023
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Gabione als Alternative zum Gartenzaun? Diese Vor- und Nachteile gibt es

Gabionen sind dekorative, mit Steinen befüllte Körbe, die im Außenbereich wunderbar als Sichtschutz dienen. Aber sind sie eine taugliche Alternative zum klassischen Gartenzaun? Für viele Nutzer schon, denn die Gabione ist nicht nur ansehnlich, sondern kann sogar bepflanzt werden. Ihr größter Vorteil ist der günstige Preis. Einmal befüllt steht die „Stein-Mauer“ langfristig und ästhetisch im Garten und sorgt für jede Menge Blickschutz.

Interessante Herkunft – die Gabione kommt aus dem Straßenbau

Lange bevor ästhetische Gabionensteine von Amagard.com den Weg in den Garten der Menschen gefunden haben, wurden ähnliche Konstrukte im Straßenbau genutzt. Da sich die praktischen Drahtkörbe miteinander verbinden und abwechslungsreich gestalten lassen, kommen sie im Außenbereich gut an. Im Straßenbau wurden Gabionen vor allem genutzt, um Böschungen abzustützen oder einen Schallschutz gegen Baulärm zu etablieren. Im Garten hingegen werden Grundstücke eingegrenzt oder Sichtschutze etabliert. Auch Kräuterspiralen, Sitzgelegenheiten, Hochbeete oder Mülltonnenstellplätze lassen sich auf diese Weise gestalten.

Die richtige Befüllung macht den Unterschied

Um wirklich ansprechende Gabionen für den Garten zu gestalten, kommt es auf eine interessante Füllung an. Im Inneren können es einfache und preiswerte Steine sein, die äußeren Ansichtsseiten bestehen dann aus Gabionensteine oder anderen Steintypen. Einige Pflanzen sind in der Lage, die Steine als Heimat zu nutzen und können auf ihnen kultiviert werden. Farblich lässt sich für Abwechslung und interessante Muster sorgen, besonders beliebt sind schwarze Glanzsteine. Sie reflektieren das Sonnenlicht und sorgen für ein interessantes Funkeln.

Beim Aufstellen der Gabione ist es wichtig, für einen sicheren Stand zu sorgen. Breite Körbe haben aufgrund ihrer Struktur einen guten Halt. Wenn es sich um eine schmale und hohe Gabione handelt, kann ein Fundament erforderlich werden. Wichtig ist, dass die Gabione fest steht und ihren Halt auch bei Witterungsbedingungen oder manueller Belastung nicht verliert.

Die großen Vorteile der Gabione im Garten

Gabionen als Sichtschutz können erdrückend wirken, wenn sie nicht optimal gebaut werden. Eine reine Einmauerung aus Stein kann den Garten optisch verkleinern, so dass auflockernde Elemente nötig werden. Durch Pflanzen und Holzelemente lässt sich der steinerne Eindruck auflockern. Gabionen haben aber vor allem Vorteile, deswegen werden sie immer beliebter:

  • Blickdicht: Die Gabione ist sofort blickdicht und muss nicht mehr anwachsen. Sie reduziert außerdem den Verkehrslärm von der Straße, bis zu 25 Dezibel sind möglich.
  • Flexibilität: Aufgrund ihrer Kombinierbarkeit ist die Gabione extrem flexibel und kann jederzeit erweitert werden. Es gibt Steinkörbe auch in besonderen Formen, so dass der Garten ansehnlich gestaltet werden kann.
  • Haltbarkeit: Wind und Wetter können der Gabione und den Steinen nichts anhaben. Der einzige Risikofaktor ist Salzwasser, doch das ist im Garten kaum vorhanden. Eine Haltbarkeit von einem halben Jahrhundert ist keine Seltenheit.
  • Selbstbau: Für die Gabione braucht es keinen Profi. Laien mit ein wenig handwerklicher Ahnung können eine Gabionenwand ohne Probleme selbst bauen.

Fazit: Die Gabione ist eine gute Alternative

Wer nicht auf Jägerzaun und Holzwand setzen möchte, kann mit der Gabione eine echte Alternative in den Garten bringen. Die interessante Steinoptik verleiht dem Außenbereich einen besonderen Charme. Bei dieser Art des Blickschutzes kommen Ästhetik und Nützlichkeit zusammen.

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