Montag , 17 Juni 2024
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Hartnäckige Grasflecken: So wird Arbeitskleidung wieder sauber

Die Arbeit im Garten oder das Toben mit Kindern und Enkelkindern hinterlassen schnell sichtbare Spuren auf der Kleidung. Die Tücke an Gartenflecken ist, dass sie sich als besonders hartnäckig erweisen. Gras, frische Erdbeeren oder gelber Blütenstaub lassen sich aus modernen Textilien nur schwer entfernen. Ein Grund dafür ist, dass viele Kleidungsstücke nur bei tiefen Temperaturen gewaschen werden dürfen.

Wenn die Hose und das Oberteil nach mehreren Waschgängen immer noch Grasflecken zeigen, beginnt die Suche nach Tipps und Tricks, wie sich Flecken aus der Gartenkleidung oder aus hellen Leinenschuhen entfernen lassen. Laut diesem Ratgeber von Persil ist die Verwendung eines Profis eine gute Wahl. Reinigungsmittel, die auf die Entfernung spezieller Flecken zugeschnitten sind, beenden die Odyssee der Suche nach dem richtigen Hausmittel. Viele Hausmittel sind nicht so harmlos, wie sie auf den ersten Blick wirken und die Wahl eines geeigneten Waschmittels ist effektiv und schont die Textilien.

Warum sind Grasflecken so hartnäckig?

Chlorophyll ist verantwortlich für die grüne Farbe im Gras. In Verbindung mit Tanninen bilden sich daraus festsitzende Flecken in der Kleidung. Tannine sind Gerbstoffe, die nicht wasserlöslich sind. Einfach nur durch Ausspülen lassen sich Grasspuren daher nicht aus der Kleidung entfernen. Erfolgversprechend ist ein Waschgang bei hohen Temperaturen mit einem geeigneten Waschmittel. Insbesondere bei hellen Textilien, die einen bleichenden Zusatz im Waschmittel vertragen, können Grasflecken relativ zuverlässig herausgewaschen werden. Wie bei allen Flecken gilt auch hier: Je frischer der Fleck ist, desto leichter lässt er sich entfernen. Für synthetische Fasern und bunter Kleidung kommen ein Vollwaschmittel und Bleiche allerdings nicht infrage.

Grasflecken auf empfindlicher Kleidung

Zitronensäure, Gallseife, Essig, Zahncreme oder eine rohe Kartoffel, die Spannbreite von Hausmitteln, die bei Grasflecken helfen, ist groß und bietet viel Spielraum zum Experimentieren. Bei robuster Kleidung aus Baumwolle, wie zum Beispiel bei Jeanshosen ist das Ausprobieren kein Problem. Bei empfindlichen Stoffen sollte auf jeden Fall ein Blick auf das Pflegeetikett geworfen werden. Zusätzlich wird empfohlen, jedes Fleckenmittel an einer unsichtbaren Stelle zu testen. Das gilt für Fleckenmittel aus dem Drogeriemarkt in gleicher Weise wie für Haushaltsmittel. Kleidung aus Wolle muss besonders schonend gewaschen werden. Bevor aggressive Fleckenlöser aufgetragen werden, sollte über das Einweichen in geeigneten Waschmitteln nachgedacht werden.

Wenn nichts hilft

Es kann tatsächlich passieren, dass sogar bei wiederholter Anwendung von flecklösenden Mitteln noch Spuren von Gras erkennbar sind. In diesem Fall ist nichts mehr zu retten und die Kleidung kann in die Kiste für Handwerkliches und Gartenarbeit eingeräumt werden und bei schmutzanfälligen Arbeiten getragen werden. Lange Hosen mit grasgrünen Flecken an den Knien können eventuell zu Shorts umgewandelt werden. Kinderkleidung lässt den meisten Spielraum. Mit bunten Aufnähern verschwinden Grasflecken, Pusteblumenspuren oder Kleckse aus dem Naschgarten dauerhaft und machen jedes Kleidungsstück zu einem besonderen Lieblingsstück.

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