Freitag , 12 August 2022
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Lagerung und Genuss von Wein in den eigenen vier Wänden

Überall auf der Welt trinken die Menschen gerne Wein. Und in vielen Ländern werden verschiedenste Weinsorten angebaut, die die unterschiedlichsten Geschmäcker zufriedenstellen. Aber so beliebt Wein vielerorts auch ist, so unwissend sind auch zahlreiche Leute über die korrekte Lagerung von Wein in den eigenen vier Wänden. Und das, obwohl die Lagerung ein essenzieller Bestandteil für die Geschmacksentwicklung ist. Worauf es bei einer fachgerechten Weinlagerung zu Hause ankommt, sowie weitere wissenswerte Aspekte, die zu einem besonderen Weingenuss beitragen, lassen sich aus diesem Artikel entnehmen.

Ein gutes Weinglas

Es gibt viele verschiedene Gläser, mit denen vorrangig Wein getrunken wird. Zu den besten Weingläsern auf dem Markt gehört unter anderem das Schott Zwiesel Pure Weißweinglas, sowie das Zalto Denkart Rotweinglas. Im Grunde ist es bei diesen Gläsern am wichtigsten, dass sie aus einem geeigneten Material (Kristall, Bleikristall, Edelstahl, Acryl oder Silikon) bestehen, spülmaschinenfest sind, und beim Trinken richtig gehalten werden (am Stiel).

Der Lagerungsort

Mit am wichtigsten für die Geschmacksentwicklung eines Weins ist seine Lagerung im Vorfeld. Der wichtigste Faktor dabei ist herrschende Temperatur am Lagerungsort. Von allen Räumen, die in einem normalen Haus zu finden sind, eignet sich für die Weinlagerung immer ein Kellergewölbe am besten, da in diesen Räumlichkeiten die vergleichsweise besten Bedingungen (insbesondere Temperaturen) für diesen Zweck herrschen.

Wer jedoch nicht über ein solches Kellergewölbe verfügt, kann sich alternativ dazu auch einen Weinkühlschrank anschaffen, um somit die passenden Gegebenheiten für eine funktionierende Weinlagerung zu schaffen. Solch ein Kühlschrank 60 x 60cm bietet nicht nur den enormen Vorteil, dass sich die darin herrschenden Temperaturen präzise einstellen lassen, sondern auch jede Menge Einstellungsmöglichkeiten für die Luftzirkulation und Luftfeuchtigkeit existieren.

Die Temperaturen

Die verschiedenen Weinarten fühlen sich während ihrer Lagerung jeweils zu unterschiedlichen Temperaturen am wohlsten. Dies ist auch einer der Gründe, warum sich ein Weinkühlschrank oft fast schon mehr lohnt, als ein geeigneter Keller. In diesen Kühlschränken gibt es nämlich meistens verschiedene Klimazonen, wodurch die unterschiedlichen Weinsorten jeweils mit optimalen Temperaturverhältnissen gelagert werden können. Im Folgenden sind die geeigneten Temperaturen zu den jeweiligen Weinarten aufgeführt:

  • Rotwein: empfohlene Lagerung bei 13 – 18 °C
  • Weißwein: empfohlene Lagerung bei 7 – 12 °C
  • Champagner: empfohlene Lagerung bei 5 bis 7 °C

Die Lagerhaltung

Allgemein muss bei der Weinlagerung auch auf die Lagerhaltung geachtet werden – also darauf, ob eine Weinflasche stehende und liegend aufbewahrt wird. Die Weine, die innerhalb weniger Monate getrunken werden sollen, können problemlos stehend gelagert werden. Bei einer Aufbewahrung über Jahre hinweg muss die Lagerung allerdings liegend stattfindet, da auf diese Weise der Naturkorken stets mit dem Wein in Kontakt bleibt, und somit auch nicht austrocknet. Falls dies doch passiert, kann sich der Korken zusammenziehen, wodurch er merklich schrumpft. Und dies könnte wiederum das Eindringen von Bakterien und unerwünschten Aromastoffen in den Wein zur Folge haben.

Die Lichtverhältnisse

Wenn es eine Sache gibt, die gelagerter Wein (neben zu viel Wärme) überhaupt nicht mag, dann ist es zu viel Licht. Unabhängig davon, ob es sich um Tages-, Kunst- oder Neonlicht handelt. Demzufolge sollte der Lagerungsort stets so dunkel wie möglich sein.

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