Dienstag , 28 Juni 2022
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Nutzpflanzen selbst anbauen: Das sollte man wissen

Für viele Menschen auf der ganzen Welt ist der eigene Garten nicht nur eine Oase der Entspannung, sondern auch ein Ort, an dem sie ohne große Schwierigkeiten verschiedenste Gemüsesorten anbauen können. Neben allerlei Blumen und Gewächsen, die vor allem optisch etwas hermachen, ist in erster Linie der Eigenanbau von Nutzpflanzen im heimischen Garten besonders beliebt. Welche Merkmale eine Nutzpflanze ausmachen und welche Punkte bei dem Anbau dieser Gewächse besser beachtet werden sollten, kann in diesem Artikel in Erfahrung gebracht werden.

Definition – was sind Nutzpflanzen?

Grundsätzlich handelt es sich dabei um einen Oberbegriff für alle Pflanzen, die sich Menschen in irgendeiner Form „zunutze machen“ können. Dementsprechend sind es allen voran Gewächse, die sich als Nahrungsmittel, Heilmittel, Tierfutter oder Genussmittel verwenden lassen. Darüber hinaus werden auch alle Formen von pflanzlichen Rohstoffen als Nutzpflanzen bezeichnet, die für die Herstellung von Brennstoff, Papier, oder Textilien zum Einsatz kommen. Neben den Nutzpflanzen gibt auch noch die Zierpflanzen, die keinen praktischen Nutzen mitbringen, sondern lediglich ihre Umgebung verschönern sollen.

Was für Nutzpflanzen gibt es?

Grundsätzlich kann jede Obst- und Gemüseart als Nutzpflanze bezeichnet werden, die für Tiere und Menschen (im reifen Zustand) essbar ist. Im Folgenden sind Nutzpflanzen für den Garten aufgeführt:

Obst:

Für den Eigenanbau zählen zu den beliebtesten Obstsorten unter anderem Äpfel, Erdbeeren, Birnen, Kirschen, Pflaumen und viele weitere Beerenarten (wie Blaubeeren, Heidelbeeren oder Stachelbeeren).

Gemüse:

Beim Gemüse zählen Kartoffeln, Tomaten, Karotten, Rote Beete, Zwiebeln, Gurken, Paprika, Spinat, Champignons, Kopfsalat, Erbsen und Spargel zu den Nutzpflanzen, die besonders gerne selbst angebaut werden.

Welche Dinge müssen beim Anbau beachtet werden?

Sämtliche der genannten Nutzpflanzen gedeihen sehr gut in den klimatischen Bedingungen, die bei uns in Mitteleuropa herrschen. Die einzige Voraussetzung dafür ist lediglich, dass man sich als Gartenbesitzer gut um diese Pflanzen kümmert und zur Not die Wachstumsbedingungen der Gewächse nochmal optimiert. Neben dem Anbau im eigenen Garten ist es grundsätzlich auch möglich, Nutzpflanzen auf dem Balkon anzubauen. Nur sollte es sich bei den dafür genutzten Beeten um sogenannte Hochbeete handeln, die selbst auf wenig Raum über relativ viel Erdmasse verfügen, auf die viele Nutzpflanzen angewiesen sind, um gut wachsen und gedeihen zu können.

Selbstverständlich sollte das Hochbeet dann auch an einem Ort stehen, an dem die darin wachsenden Nutzpflanzen auch ausreichend Sonnenlicht abbekommen. Neben dem Garten und dem Balkon kann für den Anbau von derartigen Gewächsen auch ein klassisches Gewächshaus genutzt werden. Der Vorteil dabei ist, dass vor allem zahlreiche Nutzpflanzen in so einer Umgebung schon lange Zeit vor dem Beginn ihrer eigentlichen Saison angebaut werden können. Dadurch verlängert sich die gesamte Anbauzeit, und man kann noch länger die praktischen Vorteile dieser Pflanzen für sich nutzen.

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