Freitag , 7 Oktober 2022
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Behandlung von Holz im Außenbereich: So schützt man Holz richtig

Holz ist ein beliebtes Material bei der Gartengestaltung und Planung des Außenbereichs an Häusern. Neben den vielen Vorteilen des natürlichen Rohstoffs ist jedoch zu beachten, dass Holz im Außenbereich vor den Einflüssen der Witterung geschützt werden muss, damit es lange Zeit nutzbar und optisch ansprechend bleibt. Wir geben Tipps zur Holzpflege und zum Holzschutz im Freien.

Warum benötigt Holz im Freien einen Schutz?

Unbehandeltes Holz muss für den Einsatz im Freien mit einer geeigneten Schutzschicht versehen werden, damit ihm Nässe nichts anhaben kann. Wird unbehandeltes Holz dauerhaft im Freien eingesetzt, sorgt die eindringende Nässe bei Regen oder Schnee bereits nach kurzer Zeit für optische Veränderungen an der Holzoberfläche. Innerhalb weniger Jahre würden das Holz marode und schrittweise verrotten. Daher ist es bei Gartenmöbeln, Gartenhäuschen, Terrassendielen und anderen Vorrichtungen aus Holz wichtig, einen zuverlässigen Holzschutz aufzutragen. Dieser sollte in regelmäßigem Abstand erneuert werden, damit man Gartenmöbel, Terrasse und Co. viele Jahre lang nutzen kann.

Holzöl: Schutz und Farbgestaltung in einem

Besonders praktisch für den Schutz von im Freien verwendeten Holzkonstruktionen oder Holzmöbeln ist spezielles Holzöl. Es lässt sich sehr leicht mit Hilfe von Pinseln, Rollen oder praktischen Pads auf die Oberfläche auftragen. Wird Holzöl aussen verwendet, muss man beim Kauf auf ein geeignetes Produkt für den Außeneinsatz achten, denn der Fachhandel bietet sowohl Holzöl für innen als auch für außen an. Nicht alle schützenden Öle für Holz sind witterungsbeständig und daher im Außenbereich anwendbar. Wichtig ist auch, dass man beim Kauf auf die Eignung für die vorhandene Holzart achtet. Teilweise dürfen schützende Öle nur für bestimmte Holzarten verwendet werden, während andere Sorten für alle Holzarten geeignet sind.

Viel Auswahl besteht zudem hinsichtlich der Farbe. Mit einem Holzöl kann das natürliche Material nämlich nicht nur vor Nässe geschützt, sondern auch farbig gestaltet werden. Gartenhäuser aus Holz werden beispielsweise häufig bunt gestrichen, damit sie ein idyllischer Hingucker im eigenen Garten sind. Bei Gartenmöbeln hat sich neben der natürlichen Holzfarbe durch farbloses Holzöl auch eine weiße Optik durchgesetzt.

So verwendet man Holzöl richtig

Bevor das spezielle Holzöl als Schutzschicht auf das Holz aufgetragen wird, muss dieses gründlich von Schmutz und Staub befreit werden und sollte vollständig trocken sein. Auf dem jeweiligen Produkt ist vermerkt, bei welcher Mindesttemperatur das Öl nutzbar ist und wie lange es nach dem Auftragen trocknen muss. Ob vorab eine Grundierung des Holzes erforderlich ist, hängt ebenfalls vom ausgesuchten Produkt ab. Nachdem die Holzoberfläche gereinigt worden ist, wird zum Beispiel auf den Holztisch Öl aufgetragen, was mit einem Pinsel, einer Rolle oder anderen Hilfsmitteln gelingt. Nach der angegebenen Trockenzeit kann es bei einigen Ölen erforderlich sein, dass eine zweite Schicht aufgetragen wird. Qualitativ hochwertige Holzöle decken bereits bei einem Auftrag vollständig.

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