Donnerstag , 1 Dezember 2022
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Garten neu anlegen: Planung, Finanzierung und Pflanzen

Nach dem Bau eines Hauses ist das Grundstück häufig erdig und kahl. Selbst beim Hauskauf ist es an der Tagesordnung, dass der Garten lange Zeit nicht mehr richtig gepflegt wurde und komplett neu angelegt werden muss. Wir erklären Ihnen daher im Folgenden, worauf es dabei bei der Planung, Pflanzenwahl und Finanzierung ankommt.

Finanzierung: Alle Möglichkeiten prüfen

Die Gartengestaltung ist tatsächlich nur sehr selten im Immobilienkredit mit inbegriffen. Die Finanzierung schließt zwar die Zuwegung mit ein, doch der Vorgarten oder Garten müssen in aller Regel selbst finanziert werden. Dazu gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten, wie zum Beispiel den Sofortkredit. Dieser kann besonders einfach angefragt werden und das Geld steht Ihnen kurzfristig zur Verfügung. Im Folgenden alle weitere Möglichkeiten:

Ansparen

Die Kosten für den Garten können natürlich ganz klassisch angespart werden. Einige Hauskäufer legen von Beginn an ein Prozent von den Hausnebenkosten zusätzlich zurück, welche als Eigenkapital angerechnet werden. Wenn in der eigenen Region also 15 % Nebenkosten berechnet werden, sind es in diesem Fall 15 + 1 %.

Ratenkredit

Wie bereits genannt, eignet sich ein Sofortkredit, der in Raten abbezahlt wird am besten, um einen Kredit für den Garten aufzunehmen. Gerade, wenn sich die Arbeiten in Grenzen halten. Vergleichen Sie verschiedene Kredite untereinander, vor allem bei kleinen Summen lassen sich hier besonders gute Angebote finden.

Ratenzahlung

Wenn Sie den Garten von einer Firma gestalten lassen, dann gibt es mitunter auch die Möglichkeit einer Ratenzahlung. Diese Variante steht jedoch nicht immer zur Verfügung und wird auch nur teilweise bewilligt. Es ist gut möglich, dass zwar Arbeitsstunden in Raten getilgt werden können, jedoch nicht die Kosten von Materialien. Auch hier lohnt es sich, verschiedene Angebote zu vergleichen.

Modernisierungskredit

Die Gestaltung des Außenbereiches ist keine absolute Modernisierung, allerdings fließen solche Arbeiten mit in einen Modernisierungskredit ein. Ein gut gestalteter Garten hebt den Wert des Hauses schließlich automatisch an.

Gartenplanung: Je sorgfältiger, desto besser

Die Planung des Gartens sollte stets detailliert und sorgfältig erfolgen. Bei verwilderten Gärten gilt es daher erst einmal eine Bestandsaufnahme zu machen. Je nach Garten kann das schnell einen ganzen Sommer lang dauern, denn nicht immer dürfen alle Büsche, Sträucher oder Bäume sofort beseitigt werden.

Was sind die Möglichkeiten?

Auch aus dem kleinsten Garten kann ein wahres Paradies erschaffen werden, doch trotzdem spielt die zur Verfügung stehende Fläche eine wichtige Rolle. Gerade optische Effekte sind hierbei zu beachten: Wer einen kleinen Garten besitzt, der sollte diesen nicht überladen. Wer dagegen ein parkähnliches Grundstück besitzt, der sollte sich ein wenig mehr Gedanken machen, da lediglich ein Gartenhaus und eine Terrasse verlassen und öde wirken.

Was möchte ich?

Diese Frage ist ganz entscheidend für die Gartenplanung. Überlegen Sie sich, wie pflegeleicht der Garten sein soll, wie es mit Kindern aussieht und ob Haustiere mit berücksichtigt werden müssen. Wie der Garten dann im Anschluss gestaltet wird, ist natürlich auch eine Frage des Budgets. Für die erste Gestaltung des Gartens ist es sinnvoll eine Fachfirma mit ins Boot zu holen. Diese setzt einen Ausgangspunkt für die kommenden Jahre. Vor allem Mischgärten liegen wieder absolut im Trend. So wird die Rasenfläche mit Wildpflanzen, Blumenbeeten und kleineren Bäumen kombiniert. Dazwischen liegen viele Ruheinseln in Form von Terrassen oder Sitzmöglichkeiten. Sie können hierbei natürlich ganz individuell vorgehen und den Garten ganz nach Ihren Präferenzen ausgestalten.

Pflanzenauswahl: Geschmack und Klima sind wichtige Faktoren

Bei der Auswahl der Pflanzen gibt es kein richtig oder falsch. Sie müssen sich vor allem am eigenen grünen Daumen und der zur Verfügung stehenden Zeit orientieren. Wer keine Lust auf die Gartenarbeit hat, der sollte auch von aufwändigen Pflanzen Abstand nehmen. Oder aber, es wird ein Gärtner beauftragt. Vor allem Beete, die das ganze Jahr über und auch mehrere Jahre lang blühen, eignen sich gut zur Gartengestaltung. Ebenso eignet sich eine Rasenfläche, nicht nur, wenn Sie Kinder oder Tiere haben. Wie hochwertig dieser gestaltet wird, hängt natürlich von der Nutzung ab: Ein englischer Rasen lohnt sich in der Regel nicht, wenn täglich ein Hund darauf tobt.

Kombiniert werden können die Pflanzen auch gut durch Büsche und Sträucher. Dadurch lassen sich tolle optische Kombinationen generieren, die jedoch auch einiges an Arbeit erfordern. Besonders beliebt sind in den letzten Jahren auch wieder Nutzgärten geworden: Bauen Sie eigenes Obst und Gemüse an und versorgen Sie sich ein Stück weit selbst. Besonders einfach lassen sich dabei Kräuter setzen, diese können direkt in ein Blumenbeet gepflanzt werden.

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