Donnerstag , 1 Dezember 2022
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Gartengestaltung: In wenigen Schritten zum Traumgarten

Ein neues Stück Land oder einen bereits bestehenden Garten umzugestalten und so zu einer grünen Oase zu machen, macht vielen Menschen Freude. Das Gefühl, selbst etwas Bleibendes geschaffen zu haben, ist großartig. Die körperliche Arbeit mit Erde, Pflanzen und anderen Dingen erdet im wahrsten Sinn des Wortes, macht fit und entspannt gleichzeitig.

Doch zugleich ist das Ganze auch eine große Herausforderung: Wie schafft man es, dass der Garten am Ende tatsächlich den eigenen Vorstellungen entspricht? Wie kombiniert man Pflanzen am sinnvollsten? Und was macht einige Gärten so zauberhaft schön, während andere auch mit viel Arbeit deutlich weniger Charme besitzen?

Erst das Köpfchen, dann die Muskeln

Vor der anstrengenden Gartenarbeit muss zunächst eine sinnvolle, stimmige Planung her. Natürlich dürfen hier vor allem persönliche Vorlieben bedacht werden – wie Blütenfarben, Obstbäume mit dem Lieblingsobst, Gemüsepflanzen und ähnliches. Allerdings sind Pflanzen lebendige Wesen. Das bedeutet, dass die beste Planung nicht zu einem perfekten Garten führt, wenn Lichtverhältnisse und Boden nicht mitspielen. Auf kargen, steinigen Böden Gemüse anzubauen, wird nicht funktionieren. Hier integriert man lieber einen hübschen Steingarten mit geeigneten Bodendeckern und Magerpflanzen.

Auf Gemüse verzichten muss der Gärtner dennoch nicht: Mit einem Hochbeet funktioniert das Anbauen auch in nährstoffarmen Gärten und bei extrem trockenen und festen Böden. Damit das Hochbeet zur restlichen Gartengestaltung passt, kann der Gartenbesitzer Hochbeete aus Holz nach Maß gestalten. Diese fügen sich harmonisch ins Gesamtbild ein und sind kinderleicht aufzubauen.

Alle Aspekte des Gärtnerns genießen

Natürlich sind Blumen hübsch anzuschauen. Besonders clevere Gärtner pflanzen verschiedene Blühpflanzen, welche zu unterschiedlichen Zeiten blühen: So hat man stets ein oder mehrere farbige Eyecatcher im Garten. Damit der Garten auch ein wenig Ertrag abwirft, sollte zumindest ein kleiner Teil aus Nutzpflanzen bestehen. Neben Erholung und Freizeitbeschäftigung genießt man dann ganz nebenbei frisches, unbelastetes Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten.

Damit die Natur nicht zu kurz kommt, empfiehlt sich eine „wilde Ecke“. Hier können herumliegende Äste und Zweige auf einem Haufen gelagert werden, Brennnesseln stehen gelassen werden und im Herbst Laubhaufen gelagert werden. Der Vorteil: Auf diese Weise finden viele Tiere Schutz, Nahrung und Lebensraum. Das ist heute wichtiger denn je, weichen Wälder und Wiesen doch immer öfter menschlichen Behausungen!

In 3D denken und planen

Für einen wirklich schönen, gut strukturierten Garten sollte man bei der Planung an alle Ebenen denken: Eine sinnvoll aufgebaute Mischung aus Bodendeckern, etwas größeren Pflanzen, Hecken und Büschen sowie Bäumen ergibt ein stimmiges Gesamtbild, das zum Verweilen und Wohlfühlen einlädt. Apropos – das ist der nächste und letzte Punkt.

An Sitzgelegenheiten denken

Um den eigenen Garten auch tatsächlich genießen zu können, sind Sitzplätze unabdingbar. An besonders lauschigen Orten kann eine bequeme Bank aufgestellt werden. Für Gartenfeste, Grillabende und laue Sommernächte ist bei der Planung eine gemütliche Sitzecke mit ausreichend Platz zu berücksichtigen.

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