Freitag , 3 April 2020
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Gerüste für den Hausbau: Wo man sie findet und worauf man achten sollte

Kein Bau ohne Gerüstbau, so ein Leitsatz vieler Handwerker. Er stimmt: Überall da, wo über Schulterhöhe ein Gebäude entstehen soll, wird ein Gerüst benötigt. Die Beschaffenheit des Gerüsts bestimmt wesentlich die Bausicherheit mit. Dieser Artikel zeigt, worauf man dabei achten sollte.

Warum braucht man ein Gerüst?

Ein gutes Gerüst stellt sicher, dass Gebäude ab einer bestimmten Höhe überhaupt sicher gebaut werden können. Im Laufe der Jahre brauchen die allermeisten Gebäude sogar mehrfach ein Gerüst – erstmalig, wenn sie entstehen, und darüber hinaus auch, wenn sie saniert oder erweitert werden sollen. Aus diesem Grund gibt es überall da, wo viel gebaut wird, auch viele Gerüstbauer – wie etwa diesen Gerüstbau Berlin. Beim Gerüstbau sollte stets ein Fachmann zu Werke gehen, denn nur dieser ist in der Lage, das Gerüst schnell, stabil und sicher aufzubauen. Gerüstbauer bringen oftmals viel Erfahrung mit und können kleinere Gebäude bereits in wenigen Stunden komplett mit einem Gerüst umfassen.

Bei größeren und höheren Gebäuden kann der Gerüstbau allerdings durchaus einige Tage bis Wochen in Anspruch nehmen, weswegen jeder, der bauen will, diese Zeit mit einplanen sollte. Gerüstbauer wissen, welche Lasten ein Gerüst tragen können muss, damit darauf effektiv gearbeitet werden kann. Ein nachjustieren des Gerüsts ist in den allermeisten Fällen nicht erforderlich. Wenn es einmal steht, steht es sehr stabil. Genauso schnell, wie Gerüstbauer ein Gerüst aufbauen können, bauen sie selbiges auch wieder ab. Bau und Gerüstbau gehen oft eine gut aufeinander abgestimmte Partnerschaft ein, wobei beide Parteien voneinander profitieren.

Gerüstbauer verdienen an jedem Bau, den sie unterstützen – und die Dachdecker, Zimmermänner, Fliesenleger etc. freuen sich darüber, dass sie auf einem sicheren Gerüst ihrer Arbeit nachgehen können.

Effizienz ist die Mutter des Gerüstbaus

Gerüstbauer stehen beim Aufstellen eines Gerüstes immer vor einem ökonomischen Problem: Mit möglichst wenig Material soll möglichst viel Stabilität erzielt werden. Gerüste für größere Gebäude bestehen oftmals nur aus wenigen Trägern und sehen von außen recht fragil aus. In der Realität sind sie aber durchaus in der Lage, mehrere Menschen plus hinzukommende Werkzeuge und Maschinen dauerhaft zu schultern – natürlich ohne, dass es irgendwo wackelt. Der Gerüstbau unterlief eine lange Optimierungsgeschichte, damit er heute so zuverlässig funktioniert. Viele statische Berechnungen wurden angestellt, um das optimale Verhältnis zwischen Ressourceneinsatz und Stabilität zu finden.

Heute ist der Gerüstbau, sofern er von Profis vorgenommen wird, zweifellos eine sichere und preiswerte Angelegenheit. Da der Bau sowie die Sanierung von Gebäuden einem immer stärkeren Effizienzzwang unterliegt, spielt der schnelle Auf- und Abbau von Gerüsten eine große Rolle bei der Wirtschaftlichkeit von Bauunternehmen insgesamt. Auch aus diesem Grund wird der Gerüstbau bis auf weiteres aus den modernen Städten dieser Welt nicht wegzudenken sein.

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