Freitag , 12 August 2022
Startseite / Garten & Außenanlagen / Poolpflege im eigenen Garten: So bleibt das Wasser blau
Gabriele Maltinti/shutterstock.com

Poolpflege im eigenen Garten: So bleibt das Wasser blau

Was gibt es schöneres als im Sommer in den eigenen Pool abzutauchen und während der hohen Temperaturen einfach zu entspannen? Ein sauberer Pool ist die Grundvoraussetzung für Wohlbefinden, haben sich hingegen Algen gebildet oder ist die Oberfläche schlierig und schmierig, macht das Baden überhaupt keinen Spaß mehr. Zum Glück gibt es gute Methoden, wie der Pool während des ganzen Jahres in Schuss gehalten werden kann.

Die Tauchpumpe sorgt im Frühjahr für klare Verhältnisse

Wie funktioniert eine Tauchpumpe? Diese Fragen können sich die wenigsten Gartenfreunde erklären, doch sie ist nötig, um das Wasser aus dem Pool abzupumpen. Dank ihrer Kapazität von bis zu 7500 Litern pro Stunde sorgt schon eine einfache Tauchpumpe flachsaugend dafür, dass das alte Wasser vom Vorjahr schnell verschwunden ist und der Pool dann gereinigt werden kann. Wer möchte kann den Pool aber auch schon vor dem Winter leeren, in einigen Fällen ist das sogar zwingend erforderlich.

Während die Wasseroberfläche in einem Edelstahl-Pool einfach einfriert, kann ein Pool aus Kunststoff durch die Ausdehnung des Wassers zur Eisfläche reißen und ist dann im nächsten Jahr nicht mehr einsatzfähig. Wer über einen Kunststoffpool verfügt tut daher gut daran, die Entleerung schon nach der Badesaison im Vorjahr auszuführen.

Schmutz gründlich beseitigen und die Pumpen checken

Wenn das Wasser entleert ist, geht es darum den Boden des Pools zu schrubben. Hier hat sich oft eine schmierige Schicht gebildet, die neues Wasser negativ beeinflussen würde. Bitte nutzen Sie hierfür keine scharfen Reinigungsmittel, sondern greifen Sie auf Spülmittel oder einen klassischen Poolreiniger zurück. So wird das Material nicht geschädigt und die Spuren des Vorjahres lassen sich trotzdem restlos beseitigen.

Wichtig ist außerdem, dass die Seitenwände des Pools ebenso gründlich gereinigt und anschließend die Wasserfilter- und Pumpen gecheckt werden. Ein großer Pool kann ohne Pumpe nicht betrieben werden, denn zu schnell sammeln sich im von der Sonne erhitzten Wasser Algen, die dann ein gesundheitliches Risiko darstellen können. Wenn Überreste von Algen auf dem Boden des Pools zu finden sind, müssen sie gründlich beseitigt werden, denn die grünen Plagegeister vermehren sich erheblich.

Frisches Wasser mit richtiger Chlorung sorgt für Badespaß

Und dann ist es endlich so weit – das frische Wasser kann in den Pool eingelassen werden. Jetzt ist es wichtig darauf zu achten, dass es von Anfang an gepflegt wird, damit kein Wechsel im Sommer nötig wird. Die Füllmenge ist entscheidend dafür, wie viel Chlor zum Wasser hinzugefügt werden muss. Wenn Menschen baden gehen, ist Wasser ohne Chlor nicht ratsam, denn es bilden sich zu schnell Schmutzreste, die dann zum Problem werden.

Wichtig ist auch, dass das Wasser immer wieder auf seinen Chlorgehalt überprüft wird. Ist der pH-Wert beispielsweise nicht optimal eingestellt, kann das zu Schäden des Wasser und schließlich auch zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Durch die Verwendung von Alginat kann der grünen Seuche vorgebeugt werden. Wichtig ist aber bei allen Mitteln und Zusätzen fürs Wasser, dass sie vom Menschen gut vertragen werden. Eine solide arbeitende Filteranlage unterstützt die chemischen Hilfsmittel dabei, das Poolwasser sauber und gepflegt zu halten.

Ebenfalls interessant

Gemütlichkeit im Garten: So wird der Sitzbereich perfekt

Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und die Freunde haben frischen Kuchen mitgebracht. Gibt es …