Donnerstag , 1 Dezember 2022
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7 Tipps für einen gemütlichen Wintergarten

In den Neunzigern waren Wintergärten ein Zeichen von Wohlstand – fand man sie doch nur in wenigen Häusern. Inzwischen sind Wintergärten jedoch etwas aus der Mode gekommen. Dabei bietet ein Wintergarten die ideale Möglichkeit, um auch im Winter oder bei Regenwetter das Draußen-Gefühl zu genießen. Damit man seinen Wintergarten aber auch wirklich gerne nutzt, sollte man einige Tipps befolgen.

Gute Planung ist das A und O

Schlecht geplante oder fehlerhaft konstruierte Wintergärten können eine Schwachstelle in der Isolierung darstellen. In solch einem Fall kann es passieren, dass sich der Wintergarten im Sommer unerträglich aufheizt. Geht der Wintergarten direkt in die Wohnräume über, führt dies auch zum Aufheizen der angrenzenden Räume.

Andersherum kann es im Winter dazu kommen, dass die Fensterscheiben die Kälte nicht ausreichend abhalten. Verstärktes Heizen und unerwünschte Zugluft können die Folge sein. Wer einen Wintergarten bauen möchte, sollte daher Wert auf gute Planung legen. Das Bauunternehmen, welches die Arbeiten umsetzt, sollte zudem Profi im Bereich Wintergarten sein. Wird ein Wintergarten korrekt geplant und montiert, stellt er keine Schwachstelle dar.

Wohnliche Einrichtung

Bei einem klassischen Wohnraum würden wohl nur die wenigsten auf die Idee kommen, auf zweckmäßige und auch schöne Einrichtung zu verzichten. Oft sieht man allerdings Wintergärten, die eher als Abstellkammer dienen – etwa als Überwinterungsort für Gartenpolster, Werkzeug und andere Dinge.

In einer Abstellkammer lässt es sich aber nicht gut entspannen. Damit der Wintergarten Sommer wie Winter eine wohlige Atmosphäre bietet, sollte man also eine entsprechende Einrichtung wählen. Ein Essbereich sorgt dafür, dass gemeinsame Familienmahlzeiten im (Fast-)Außenbereich stattfinden können. Eine Tischplatte aus Echtholz steigert die Naturnähe und zieht die Blicke auf sich.

Außerdem bietet es sich an, eine Leseecke zu errichten. Ein bequemer Sessel, eine Lampe und ein kleiner Beistelltisch bieten die optimale Voraussetzung, um im Wintergarten in Ruhe den Kaffee zu genießen – stets mit Blick auf den liebevoll angelegten Garten.

Beschattung für die Wohlfühlatmosphäre

Für Wintergärten wird in der Regel spezielles Glas verwendet, das den Großteil der Hitze draußen hält. Dennoch kann starke Sonneneinstrahlung im Sommer dazu führen, dass man sich im Wintergarten nicht so wohlfühlt. Es lohnt sich, in eine sinnvoll installierte Beschattungsmöglichkeit zu investieren. Viele moderne Rollos und Jalousien reagieren durch Sensoren sogar automatisch und spenden immer genau dort Schatten, wo die Sonneneinstrahlung gerade am stärksten ist.

Vorhänge für mehr Privatsphäre

Wintergärten verbinden Innenraum und Garten auf gekonnte Art und Weise miteinander. Dennoch kann es sinnvoll sein, Vorhänge anzubringen. Diese spenden in der kalten Jahreszeit das perfekte Maß an Gemütlichkeit. Wer die Nase von Regen und Schmuddelwetter voll hat, kann die Vorhänge schließen und von warmen Sonnenstrahlen träumen.

Pflanzen für das Outdoor-Gefühl

Gartenfreunde hegen und pflegen ihre Pflanzbeete. Die bunte Blütenpracht im Staudenbeet versüßt ihnen den Sommer. Das satte Grün sorgt für Natur pur. Und auch im Wintergarten sollte man auf dieses Draußen-Gefühl nicht verzichten. Zimmerpflanzen sowie Pflanzen, die drinnen überwintern müssen, eignen sich perfekt dazu, grüne Akzente zu setzen. Doch davon profitiert nicht nur die Optik, sondern auch das Raumklima. Pflanzen versorgen uns mit Sauerstoff und sollten deshalb in keinem Wintergarten fehlen.

Sesam, öffne dich

Besonders praktisch ist es, wenn man Teile des Wintergartens öffnen kann. So kann im Frühjahr, Sommer und Herbst stets eine frische Brise durch die Innenräume ziehen. Der große Vorteil an einem Wintergarten mit Türe ist es, dass man diese Türe auch nutzen kann, um in den Garten zu gelangen. So kann der Wintergarten im Sommer als teiloffene Terrasse dienen.

Wohnraum 2.0

Wintergärten werden oft viel zu selten genutzt. Um das zu vermeiden, sollte man damit beginnen, den Wintergarten als vollwertigen Wohnraum anzuerkennen. Es lohnt sich, bestimmte Speisen oder Familienfeierlichkeiten gezielt im Wintergarten stattfinden zu lassen, sodass sich dessen Nutzung schnell in den Alltag integriert.

Wer es schafft, den Wintergarten wie einen Wohnraum herzurichten und zu nutzen, wird gewiss lange Freude an ihm haben. Damit auch im Winter ein angenehmes Klima herrscht, sollte man außerdem über eine Heizmöglichkeit nachdenken. Ein Schwedenofen sorgt für Gemütlichkeit, doch auch eine Fußbodenheizung versorgt den Wintergarten mit wohliger Wärme.

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