Freitag , 30 Oktober 2020
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Das Hobby zum Beruf machen: Mithilfe eines Businessplans zum professionellen Gärtner

In Deutschland gärtnern viele Menschen sehr gern. Und jeder Gärtner weiß: Ein gepflegter Garten ist ein ganzes Stück Arbeit. Warum aber nicht gleich die investierte Zeit nutzen und das Hobby zum Beruf machen? Dieser Artikel zeigt, wie es funktionieren kann.

Wie erstellt man einen Businessplan für eine Gärtnerei?

Ein Hobby wäre im Regelfall kein Hobby, wenn es an sich schon rentabel wäre. Der Schritt von der laienhaften Beschäftigung, hin zur professionellen Ausübung ist ein Kraftakt. Das wissen nicht nur Gärtner, sondern auch Musiker, Künstler, Handwerker etc. Der entscheidende Schritt, den viele oft nicht tätigen wollen, ist die exakte Planung ihrer gärtnerischen Tätigkeit. Genau das ist aber notwendig, um etwas wirklich rentabel zu machen. Es ist durchaus möglich mithilfe des richtigen Businessplans zur eigenen Gärtnerei zu kommen – selbst mit einem schmalen Gartengrundstück lässt sich zumindest ein selbst erhaltendes Unternehmen gründen.

Das sollte auch das erste Ziel einer jeden gärtnerischen Unternehmung sein: Die Kosten müssen am Ende eines Jahres durch die Gewinne gedeckt sein. Für viele Hobby-Gärtner ist das Ackern nämlich im Normalfall ein Verlustgeschäft. Sie zahlen in der Regel sogar mehr für das Grundstück, als sie durch die Selbstversorger-Wirtschaft sparen.

Einen Businessplan komplett in Eigenregie zu erstellen ist schwer bis unmöglich, sofern man keine betriebswirtschaftlichen Vorkenntnisse vorweisen kann. In diesem Fall hilft eine Businessplan-Vorlage. Solche Businessplan-Vorlagen gibt es maßgeschneidert für bestimmte Branchen, so auch für die Gärtnerei. Darin finden sich alle Posten, die man bei der Planung einer Gärtnerei bedenken sollte. Je mehr im Vorfeld bedacht ist, desto weniger wird man später von Kosten „überrascht“ und desto realistischer kann man sich an die Preisbildung heranwagen. Außerdem enthalten Businessplan-Vorlagen Wissenswertes über die Zielgruppe. Das erleichtert das Marketing – ein Punkt, der Gründern in allen Branchen zu Anfang oft sehr schwer fällt.

Wie kann ich eine Gärtnerei gründen?

Ab dem Moment, wo das Hobby keines mehr sein soll, wird jeder Kauf für den Garten zur Investition. Alles muss von der Warte des zu erwartenden Gewinns aus betrachtet werden, im Falle einer Gärtnerei also die zu erwartenden Erträge durch Pflanzen- und Lebensmittelverkäufe. Hier sollte man zunächst eine Konkurrenzanalyse durchführen, um eine grobe Einschätzung der zu erwartenden Nachfrage zu erhalten. Wer braucht was in meiner unmittelbaren Umgebung, wer bietet bereits etwas an? Sobald man diese Informationen hat, kann man sich an die Planung setzen: Gerade in einer eher kleinen Branche wie jener der Gärtnerei lassen sich schnell Nachfragelücken entdecken.

Vielleicht verkauft jemand in der Umgebung bereits Obst und Gemüse, aber niemand schöne Schnittblumen? Mit der Fokussierung auf eine bestimmte Produktpalette ist der erste Schritt für ein erfolgreiches Business getan. Dann heißt es: dran bleiben!