Samstag , 25 Mai 2024
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Transponder statt Schlüssel: Mehr Sicherheit durch digitale Schlösser

Ein klassisches Schließsystem besteht aus Schlüssel und Zylinder. Je nach Qualität der Schließanlage ein sicheres System. Eine Sicherheitslücke ist der Mensch. Wird ein Schlüssel verloren oder gelangt auf Umwegen in falsche Hände, stehen Tür und Tor jedem offen, der im Besitz des Schlüssels ist.

Die einzige Maßnahme, um die gewünschte Sicherheit wieder herzustellen, ist der Austausch der Schließanlage. Die moderne Technik bietet eine andere Lösung. Transponder sind Teil einer digitalen Schließanlage. Ein Schloss öffnet sich auf Knopfdruck, sobald der Transponder dem im Schloss verbauten Empfänger einen Code übermittelt hat. Die Übertragungstechnik nennt sich RFID, ein Übertragungsweg, den wir auch schon von Geldkarten und Autoschlüsseln kennen. Eine Technik, die für Türschlösser einige Vorteile bezüglich der Sicherheit bereithält.

Digitale Schließanlagen

Die Voraussetzung für die Nutzung eines RFID gesteuerten Schlosses sind ein Sender und Empfänger. Der Empfänger ist im Schloss verbaut. Der Sender ist der Schlüssel und ist in diesem Fall ein Transponder. Der Transponder ist ein runder Chip, auf dem die Informationen zum Öffnen des Schlosses gespeichert sind. Über eine Software können Zutrittsberechtigungen vergeben werden. Bei Verlust eines Transponders kann dem digitalen Schlüssel unkompliziert die Zutrittsberechtigung entzogen werden und der Austausch der gesamten Schließanlage entfällt.

In Mehrfamilienhäusern oder bei Immobilien, die als Ferienunterkunft vermietet werden, ist dies sehr praktisch. Im Chip eines Transponders können unterschiedliche Schlösser hinterlegt werden. Für Personen, die Hausmeistertätigkeiten ausüben oder in Wohnanlagen für Senioren sind digitale Schließanlagen eine Erleichterung im Alltag und erhöhen die Sicherheit.

Sicherheit von digitalen Schlössern

Die Einbruchsicherheit ist abhängig von der Qualität des Schlosses. Wer bei einem klassischen Schlüssel-Schloss-System auf eine einfache Verarbeitung setzt, kann in gleicher Weise mit unerwünschtem Besuch rechnen wie bei einem einfachen digitalen Schloss. Eine Funkverbindung zwischen Transponder und Schloss sollte immer eine eins zu eins Übertragung sein. Der Transponder darf nur die Türen öffnen, für die eine Berechtigung vorliegt.

Der gesendete Code ist einzigartig und komplex. Zusätzlich können ergänzende Sicherheitsmaßnahmen eingerichtet werden. Eine Zahlenkombination, die manuell eingeben werden muss oder Ähnliches. Bislang wurde keine Häufung von Einbrüchen in Objekte registriert, die mit einem digitalen Schloss gesichert waren. Einbruchschutz ist immer ein durchdachtes Gesamtkonzept aus unterschiedlichen Maßnahmen.

Drei Komponenten für ein flexibles Schließsystem

Ein digitales Schloss besteht aus drei Komponenten. Die Tür muss mit einem Schließzylinder ausgestattet sein, der für die RFID Technik geeignet ist. Hinzukommt ein Lesegerät, das den Code für die Türöffnung erkennt und identifiziert. Des Weiteren wird ein Sendegerät benötigt. Dies kann ein Transponder sein oder Chipkarten, wie sie in Hotels genutzt werden. Der Chip enthält alle wichtigen Information zum Öffnen der Tür. Als Letztes wird eine geeignete Software für die Verwaltung benötigt. Hierüber können Zugangsberechtigungen für einzelne Personengruppen frei gegeben werden oder ein Transponder kann gegebenenfalls gesperrt werden.

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