Sonntag , 29 März 2020
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Welche Insektenvernichter helfen wirklich und worauf sollte man achten?

Eine Sommernacht im Garten kann ein unvergessliches Erlebnis sein. Wird die Idylle aber von einem Anflug nerviger, blutsaugender Insekten getrübt, ist der Aufenthalt im Freien schnell eine Qual. Insektenvernichter können da Abhilfe schaffen. Dieser Artikel stellt einige Produkte und Methoden vor.

Welche Arten von Insektenvernichtern gibt es?

Als Insektenvernichter beschreibt man alle technischen Utensilien, die lästige Insekten anziehen und meistens umgehend vernichten. Das Ziel ist, dass die menschlichen „Ziele“ – insbesondere für blutsaugende Insekten – nicht mehr so reizvoll sind, sodass die Insekten zum Vernichter gelockt werden. Aber nicht nur blutsaugende Insekten können störend sein, auch vergleichsweise harmloses Getier wie Motten oder Fliegen werden von der menschlichen Körperwärme angezogen und können sehr lästig sein. Insektenvernichter sorgen bestenfalls für ungestörte Tage und Nächte im Freien – insbesondere elektronische Fluginsektenvernichter kommen immer häufiger zum Einsatz.

Diese funktionieren folgendermaßen: Ein Fluginsektenvernichter mit UV-Lampe zieht die Insekten durch das ultraviolette Licht an. Kommen sie in die Nähe des Vernichters, werden sie durch einen Saugapparat eingesaugt oder durch ein Gitter, das mit elektrischer Spannung versetzt ist, getötet. Elektrische Insektenvernichter sind beliebt, weil sie die Insekten geruch- und in vielen Fällen auch geräuschlos entfernen. Außerdem verbrauchen sie normalerweise nicht viel Strom und können problemlos den ganzen Abend betrieben werden.

Optimalerweise hängt man den Insektenvernichter an einer Stelle auf, an der man sich typischerweise aufhält. Ideal ist beispielsweise ein Terrassendach oder ein Türrahmen. Die Insekten steuern wie automatisch auf das ultraviolette Licht zu, welches für sie sehr hell ist, für das menschliche Auge aber nur schwach schimmert.

Worauf sollte man bei der Verwendung von Insektenvernichtern achten?

So gut wie alle Modelle haben einen sogenannten Wirkungsbereich, der meist auf der Packung angegeben ist. Anhand dieses Wirkungsbereichs – etwa ein Umkreis von zehn oder zwanzig Metern – kann man einschätzen, wo die beste Position für das Gerät ist. Wer Insekten effektiv daran hindern will, ins Haus einzudringen, ohne dass dafür die Tür oder das Fenster geschlossen sein muss (was besonders im Sommer ein Anliegen sein kann), kann das Gerät einfach über der Tür aufhängen.

In der Regel empfiehlt sich eine Position möglichst oberhalb des Kopfes, da die meisten Fluginsekten etwas höher fliegen und auf den menschlichen Körper herabsinken, sobald sie ihn wahrnehmen.

Möchte man den Insektenvernichter auch über Nacht betreiben, sollte er vor allem möglichst leise sein. Geräte mit einer Saugvorrichtung können nachts eventuell störend sein, insbesondere wenn der Wirkungsradius nicht allzu groß ist und das Gerät daher nah am Bett aufgestellt werden muss. Elektrische Insektenvernichter mit Stromgitter sind hierfür die bessere Wahl. Bei regelmäßigem Nachtbetrieb sollte auch der Stromverbrauch durchkalkuliert werden, sonst droht bei der nächsten Stromabrechnung gegebenenfalls ein böses Erwachen.

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